Schlagwort: Work-Life-Balance

Luxus gegen Stress und Burnout?

20141119_151635Früher dachten Menschen bei Luxus an fette Autos und funkelnde Brillianten. Aus verschiedenen Gründen zählen immer mehr andere Werte: Muße und Ruhe, Genuss und Authentizität.
Nächste Woche darf ich in Bad Boll mit Betriebs- und Personalräten an diesem Thema arbeiten – wiewohl der Titel der Tagung ganz anders heißt: “Work-Life-Balance” holt die Menschen möglicherweise leichter ab (auch wenn für mich die Balance zwischen zwei Aspekten, die zusammengehören, irgendwie seltsam ist).
Die Herausforderung für mich besteht daran, wie ich zwanzig Teilnehmende aus sehr unterschiedlichen Produktionsunternehmen und Dienstleistungsorganisationen mitnehmen kann zum Mehr an Qualität, weil eben immer mehr Quantität nicht genug ist.
Wer noch spontan mitmachen will, erfährt hier mehr…

Was passiert, wenn die Ritalin-Generation erwachsen wird?

Wer nicht gelernt hat, sich selbst zu steuern, weil ihm das von Ritalin & C. abgenommen wurde, so legt der Göttinger Hirnforscher Gerald Hüther nahe, wird es auch später nicht können: Wie sehen Unternehmen und Organisationen, wie sieht unsere Gesellschaft aus, wenn wir uns auf Pharmazeutika verlassen?
Hier das ZDF-Interview mit Gerald Hüther von Februar 2013:

Das Thema habe ich in der LeistungsBalance-Reihe bereits angesprochen: mehr…

Wie erreichen Sie Ihre Ziele?

Alte Weisheit: Ein Ziel beginnt mit dem ersten Schritt. Was aber passiert ab dem zweiten Schritt?
Lockt Sie das Ziel dann umso heftiger, je näher Sie ihm Schritt für Schritt kommen? Oder geht die Motivations-“Tankanzeige” nach unten auf dem Weg zum Ziel (frei nach dem “Gesetz vom abnehmenden Grenznutzen”)?
Eine neue Untersuchung (mehr hier…) zeigt, was Juristen lange schon wissen: Es kommt darauf an. Wer das Ziel klar vor Augen hat, startet leichter, aber: Eine zu konzentrierte Ausrichtung auf das Ziel schmälert das Erlebnis auf dem Weg dorthin – mitsamt der Motivation.
Ich halte es mit Viktor Frankl, der die schöpferischen, wie die kreativen Werte angepriesen hat. Heißt: Wenn ich zum Sport gehe, habe ich Ziele, aber ich treibe nur Sport, so lange es Spaß macht. Und hier  spätestens kommt (zumindest bei der Sportart, die ich treibe) der dritte Frankl’sche Wert mit ins Spiel: der Leidenswert. Heißt: Auch Durststrecken können Freude bereiten.
Ihnen viel Spaß beim Zielerreichen und -erleben – egal, ob beim Sport oder bei der Erreichung von beruflichen Zielen!

© 2020

Theme von Anders NorénHoch ↑