Schlagwort: Stimmen

Müdigkeitsgesellschaft durch "Optimierungsquatsch"?

Byung-Chul Han - Müdigkeitsgesellschaft - DW20150824Das Buch “Müdigkeitsgesellschaft” von Byung-Chul Han zählt zu den wenigen, die mich ergriffen haben, ohne dass ich es vollständig verstanden habe.
Zu einer Zusammenfassung bin ich nicht fähig, ein wenig vielleicht die Deutsche Welle in ihrem Beitrag hier…
 
Am 28. Oktober 2015 werden wir über den Zusammenhang zu sprechen haben zwischen Müdigkeitsgesellschaft und “Optimierungsquatsch”: mehr…

We-Dentity: Wer sein darf, wer er (oder sie) ist, ist besser

Jens Flammann 1167 junge Augen - NeugierdeVerhaltensökonomen haben einen neuen (Mode-)Begriff: We-Dentity soll ausdrücken, dass Menschen nicht nur eine Identity (Identität) haben, sondern in vielen Rollen agieren – und miteinander interagieren. Das macht das Leben komplex – und auch konfliktreich und interessant!
Forscher wollen nun herausfinden, welche Folgen es hat, wenn sich Menschen wohlfühlen in ihrer Haut – respektive: in ihrer Rolle oder We-Dentity. Wenig überraschend ist, dass Menschen dann besser sind beim Lernen oder Arbeiten, wenn  sie sich gewertschätzt fühlen.
Das Schweizerische Duttweiler-Institut hat dazu gearbeitet: mehr…

Fehler feiern – und loswerden

20120930_171551Griffig ist der Titel schon mal, aber was bringt die “Fuck-up-Night“, von der die  “Süddeutsche” (hier…) schreibt.
Hirnpsychologisch können wir alle jene Sachen besser vergessen, an die wir uns erinnern. Re-Flektion heißt das.
Dummerweise macht sich’s unser Hirn nämlich gerne mal gemütlich: So machen wir immer mal wieder auch die gleichen Fehler (ohne es zu merken), so können wir uns selber soo wunderbar in die Tasche lügen (“waren die Anderen / Pech / …”).
Deswegen braucht es Aufwand, damit wir uns zum Vergessen an das erinnern, was vielleicht gestern noch eine gute Idee war, aber möglicherweise nicht mehr taugt.
Der Laborleiter eines Frankfurter Chemieunternehmens rechnete mir mal vor, wie teuer und tödlich auch kleine Fehler richtig werden können. Deswegen brauchen wir in einer komplexen und dynamischen Welt (zumindest mehr als in jener traditionsgeprägten Welt aus Ackerbau und Industrie-Fertigungsband) eine “Fehlerkultur” (wieder so ein pompöses Wort), die uns Neuanfänge ermöglicht: “Lösungen Zweiter Ordnung”
Lesetipp für alle, die ihre Fehler noch nicht erkennen können: “Kunst des klaren Denkens: 52 Denkfehler, die Sie besser anderen überlassen” von Rolf Dobelli. Leicht zu lesen, hat’s aber in sich…

"Creative risk-taking"

Was Ann Friedmann über Entwicklungen im Medienmarkt schreibt (hier…), kann man übertragen auf andere Märkte:

  1. Wenn einem die Situation die Stimmung vermiest, trotzdem lächeln, weil eine positive Haltung die Stimmung und den Erfolg fördern.
  2. “Alte Zeiten” kommen nicht zurück.Nur die Zukunft liegt vor uns.
  3. Es geht darum, kreativ und bedachtsam Risiken einzugehen, um dadurch Chancen zu nutzen.

In (m)einem Wort: Chancenmaximierung!
 

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