Institut für Soziale Intelligenz

Wissen - Erkennen - Anwenden

Seite 2 von 6

Bei Erkältung soziale Intelligenz zeigen

erkaeltung-allergy-18656Wer trotz Krankheit arbeiten geht, schadet sich, seinen Kolleginnen und Kollegen sowie seinem Arbeitgeber. Oft ist’s besser, auch bei einer „kleinen“ Erkältung das Bett zu hüten.

Darauf weist auch der Beitrag von D-Radio hin: hier…

Sich sozial intelligent zu verhalten, geht also eigentlich ganz einfach. Sogar ohne IT.

Christen für Digitale Transformation

Klaus Henning hat sich als Ingenieur mit Digitaler Transformation befasst – und auch als Christ: hier…

climbing-824379Auf den Webseiten des Kongress‘ christlicher Führungskräfte im Februar 2017 spannt er den Bogen von Luthers Buchdruck zum digitale „Schatten“, der uns begeleitet. Sein Appell: Digitales Leben gestalten. daran sollten sich auch glaubende Menschen beteiligen.

Freilich: In den Mittelpunkt scheint er in seinem Appell nicht den Menschen zu stellen, sondern Unternehmen und Geldverdienen.

Empathie: Keine Frage der Technik

Nehmen wir an, ein Roboter soll Schülern etwas beibringen. Dann reicht es nicht, wenn er mit monotoner Stimme sein Wissen weitergibt; dann muss die Maschine auch auf das Verhalten der Schülerinnen und Schüler re-agieren – möglichst einfühlsam. Das Zauberwort heißt „Empathie“.

The Birth of Artificial IntelligenceWenn sich Roboter auf Menschen empathisch einstellen sollen, ist das erst in zweiter Hinsicht eine technische Herausforderung. Vielmehr, so erklärt Psychologe Arvid Kappas in einem Deutsche Welle-Beitrag (hier…), muss zuvor geklärt werden, woraus empathisches Verhalten besteht.

Wie gelingt Vögeln ihre Schwarm-Intelligenz?

Wie bekommen Vögel das mit der Schwarm-Intelligenz hin, ohne dass wir bei ihnen Sozialintelligenz vermuten? Mit diesem Thema befasst sich auch ein Beitrag aus Telepolis hier…

IT-Gipfel: Drumherum am Bildungsziel vorbei?

Sven Astheimer ist FAZ-Redakteur und war wohl auf dem IT-Gipfel in Saarbrücken. Dort sollte es um Bildung für die digitale Welt gehen. Was er in der FAZ schreibt (hier…), sieht für mich aus wie ein laaaanger Anlauf mit allzu kurzem Sprung: Klar werden sich Arbeit und damit Bildung im Digitalzeitalter verändern.
Gerne hätte ich mehr erfahren, welche Bildung nötig ist, „um mit Robotern und Algorithmen Schritt zu halten“ (schon das ist eine Formulierung, die ich für daneben halte: Menschen werden über Algorithmen hinausdenken, nicht lediglich „Schritt halten“). Mut zum Querdenken und Scheitern, Neugierige und Empathie – das ist der Fächerkanon, den Sven Astheimer aus Saarbrücken mitgebracht hat.

Expedition www20150119Um konstruktiv zu bleiben, gerade weil’s kribbelt: Ich fühle mich durch den FAZ-Beitrag ermutigt, Ansätze zu veröffentlichen, die ich seit einigen Jahren ausprobiere und verfeinere – auch wenn ich nicht so vermessen bin, sie für das Gelbe vom Ei zu halten.

Was Menschen lernen werden, um gut mit Algorithmen zu leben:

  • Systemische Spielregeln verstehen
  • eigene Motive und Talente reflektieren
  • Kommunikation mit Menschen und Maschinen gestalten

Klingt banal? Ist es nicht, wie ich selber erfahre.

Wer wissen will, wie ich die drei genannten Punkte umzusetzen suche, erfährt hier mehr…

Wie verlässlich bleibt das gesprochene Wort?

zeichen-hoeren-ohrSoftware zur Bildbearbeitung ermöglicht es nicht nur, rote Augen zu entfernen. Mit Photoshop & Co. können Menschen schöner gemacht werden als sie wirklich sind. Dadurch wird nicht nur die „Realität“ verändert, sondern auch Erwartungen und Maßstäbe an Menschen – nicht nur an Fotomodells…

Was für Bilder gelte, so berichtet Deutschlandradio Kultur (hier…), sei nun auch für Töne möglich: Mit der Adobe-Software „VoCo“ könnte man Ihnen Worte in den Mund legen, die Sie nie gesagt haben. Auch akkustische Fakten, so Deutschlandradio, seien also nicht mehr verlässlich.

Was macht die Digitalisierung aus meinem Beruf?

erwerbstaetigen-entwicklung-nach-berufsfeldern-iab-studie2016xxxxDas Arbeitsmarktforschungsinstitut IAB hat abgeschätzt (hier…), wie sich die Nachfrage nach Berufsqualifikationen in der difgitalisierten Arbeitswelt entwickeln wird: Wer in IT, im Bildungs- oder Sozialsektor darf höhere Nachfrage nach seinen Talenten erwarten.

Für alle anderen Berufe sehen die Arbeitsmarktforscher „Anpassungsbedarf“. Insbesondere Weiterbildung wird als angemessene Maßnahme gesehen. Ziel: Kooperation zwischen Menschen und Maschinen erleichtern. Das ist vielleicht wie damals als die Dampfmaschinen in die Werkshallen einzogen: Der Umgang mit der Technik muss gelernt werden. Nicht erst, wenn man im Job steht.

Mitmach-Vortrag „Soziale Intelligenz für Soziale Algorithmen“

painter-696457Die gute Resonanz auf den Mitmach-Vortrag „Soziale Intelligenz für Soziale Algorithmen“ am 9. November überrascht mich. Gedacht ist dieser Abend insbesondere, um einen ersten Austausch zum Thema hinzubekommen.

In der Folge soll es im Januar / Februar 2017 eine „Vortragstournee“ zu Sozialer Intelligenz geben; für 2. Mai 2017 ist eine Conference on Social Intelligence „Education of humans in an environment of Artificial intelligence“ in Planung.

Konstruktiver Mitdenker und -macher sind willkommen. Mehr…

Ist das Kunst oder kann das weg?

Irgendjemand kümmert sich für facebook & Co. darum, dass Dinge aus dem Internet verschwinden: Als „Müllabfuhr des Internets“ bezeichnen das die Gewerkschaften. Wie das genau geht und welchen psychischen Preis die „Müllarbeiter“ dafür bezahlen könnte, beschreibt heise.de hier…

head-708112Was bemerkenswert daran ist? Natürlich gibt es das Gegenteil von Sozialer Intelligenz – sogar zuhauf, wie ein Blick in die Netzwerke zeigt. Dafür bezahlen wir alle einen Preis: Ablenkung, Ärger, Misstrauen.
Damit facebook & Co. nicht zu stinken anfangen, um also die Reputation der Netzwerke zu erhalten, bezahlen facebook & Co. einen monetären Preis – und auch die „Müllarbeiter des Internets“ einen psychischen.

Könnte Soziale Intelligenz zu besseren Lösungen beitragen?

Ergänzung: 600 Mitarbeiter in Deutschland sollen sich um die Bewertung von facebook-Postings kümmern, meldet Deutschlandradio: hier…

Welches Menschenleben ist wichtiger?

Wäre ich ein Algorithmus, der ein Fahrzeug steuert, könnte ich in brenzlige Situationen geraten: Wie soll ich dann entscheiden? Wen soll ich – wenn’s hart auf hart kommt – retten, wen riskieren oder gar „opfern“?

20120930_171551Auf solch knifflige Fragen müssen Programmierer den Algorithmen zumindest Lösungswege eingeben. Nur: Welche Lösungen sind „gut“?
Das Magazin heise.de zitiert den Mitarbeiter eines Autoherstellers mit einer klaren Priorität: den Menschen im Auto retten: mehr…

Mit Problemen und Dilemmata wie diesen wollen wir uns rechtzeitig befassen, denn: Algorithmen können schwer vergessen. Einmal einprogrammiert braucht es Entschiedenheit, damit die ethisch relevante Programmierung nicht wie ein Computervirus weitergereicht werden kann.

Mehr beim Mitmach-Vortrag: hier…

« Ältere Beiträge Neuere Beiträge »